PRESSESPIEGEL

Pressespiegel 2012

Quelle: RP Online
Claims

 

„Das hier ist nicht Brooklyn. Das hier ist Düsseldorf. Mein Broadway ist der Rather Kreuzweg, meine Hall of Fame ist eine vollgetaggte Industriebaracke in the middle of nowhere. Wo du nachts beim Sprayen die Hunde bellen hörst. Und wenn du dir eine Brechstange besorgst, um abends auf den Bunker zu klettern, kannst du das ARAG-Hochhaus in der untergehenden Sonne sehen. Wir leben in den 2000ern Mann: Die Zeit der großen Straßengangs, die ist vorbei. Heute ist hier jeder gegen jeden. Der Feind wohnt nebenan. Die Freunde aber auch. Wir heißen nicht mehr Tony und Maria. Wir sind Fischgesicht und Terroristenschwester, und von uns gibt’s da draußen jede Menge.“

12 Jugendliche aus Rath spielen ihre Version der West Side Story: In Claims geht es um die nächste Generation. Die großen Brüder. Um Loyalität und Selbstbehauptung. Um das sich Durchschlagen, allein oder gemeinsam, scheißegal wo.

Das Junge Schauspielhaus schickt eine Gruppe von Künstlern in den Stadtteil, wo sie sich mit den Gesichtern und Geschichten der dort lebenden Jugendlichen musikalischtheatralisch auseinander setzen. Gemeinsam mit den Jugendlichen forschen sie direkt im Stadtteil und kehren dann zusammen in das Theater zurück, um auf der Folie des Musicals West Side Story von rivalisierenden Jugendbanden und deren Konflikten und Hoffnungen zu erzählen.

„Take-off: Junger Tanz“ wird gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. „Take-off: Junger Tanz“ ist eine Kooperation Düsseldorfer Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen unter der Gesamtleitung des tanzhaus nrw.

 

Informationen

Eintritt / Preis: Erwachsene: 10 EUR
Kinder/Jugendliche: 6 EUR

Beginn: 19:00 h

Homepage: www.junges-schauspielhaus.de

Telefon: 0211-85 23 710 | E-Mail Adresse: karten-junges@duesseldorfer-schauspielhaus.de

 

Adresse

Junges Schauspielhaus
Münsterstr. 446
40470 Düsseldorf



Quelle: RP Online
Von Jörg Janssen am 07.03.2012

 

Schulkameras bleiben umstritten

 

Vandalismus, Einbrüche, Trinkgelage ungebetener Besucher:
Gründe für Kameras auf dem Schulgelände gibt es genug.
Großstädte wie Hamburg preschen voran.
In Düsseldorf ist das Thema dagegen umstritten.

 

Mit Hilfe einer Kamera wird der Zugang zum Schulzentrum am Rather Kreuzweg kontrolliert. Abgerissene Lampen, zerdepperte Bierflaschen, zerkratzte Bänke, Wildpinkler: „Irgendetwas war immer“, sagt Jürgen Hilger-Höltgen, Konrektor der Gemeinschaftshauptschule am Rather Kreuzweg. Ungern erinnert er sich an die Zustände rund um den Hof des kleinen Schulzentrums, zu dem auch eine Gemeinschafts- und eine katholische Grundschule gehören. Doch das ist eine Weile her.

 

„Seit fünf Jahren ist es anders“, sagt der Pädagoge und zeigt nach oben. In ein paar Metern Höhe hängt ein Problemlöser, den er gerne mit nachträglich angebrachten Klebestreifen für zugige Fensterrahmen vergleicht: eine Kamera. Sie filmt den Hauptzugang, erfasst einen Korridor von etwa sechs Metern Breite und 30 Metern Länge auf dem Schulgelände. Eine von der Arbeitsagentur vermittelte Kraft schaut sich das Bildmaterial an. „Seitdem herrscht Ruhe“, zieht Hilger-Höltgen eine positive Bilanz. Der Vandalismus tendiere gegen Null, ungebetene Gäste seien die Ausnahme, Sprayattacken auch. „Vor 2007 reichte das Hausmeister-Budget für Reparaturen nicht aus, davon kann keine Rede mehr sein.“

 

Bislang ist die Schule am Rather Kreuzweg in der Landeshauptstadt ein Einzelfall. In anderen Großstädten sieht das anders aus. So hat in Hamburg fast jede sechste Schule Kameras installiert. Dass es in Düsseldorf so weit kommt, ist unwahrscheinlich. Belegbare Vorkommnisse und ein Risiko, dass sich solche Vorfälle wiederholen, sind in Nordrhein-Westfalen unabdingbare Voraussetzungen. So steht es in einer Handreichung des Landesbeauftragten für Datenschutz. Auch die Stadt setzt auf Zurückhaltung. „In Rath war die Kamera erfolgreich. Mutwillige Beschädigungen, Diebstähle und Ärger mit Menschen, die nicht aufs Gelände gehören, haben sich auf ein Minimum reduziert. Dennoch wird eine Kamera bei uns die Ausnahme und nicht die Regel sein“, sagt Schuldezernent Burkhard Hintzsche.

 

Ob die Dieter-Forte-Gesamtschule in Eller noch Chancen auf die Kamera hat, lässt Hintzsche offen. Seit rund drei Jahren bemüht sich die Schule an der Heidelberger Straße, die etwa 1150 Jungen und Mädchen besuchen, um Kameras. „Es gab einen Beschluss der Schulkonferenz, doch das Projekt ist steckengeblieben“, sagt Schulleiterin Margret Rössler. Zwar stellt sie fest, dass rund um die Schule Einbrüche und mutwillige Zerstörungen rückläufig seien. „Soweit, dass wir auf die Kameras verzichten wollen, ist die Entwicklung aber noch nicht.“ In der Politik ist das Thema umstritten. „Schulen, die es für nötig halten, sollen Kameras aufbauen dürfen“, sagt Sylvia Pantel, CDU-Ratsherrin und Vize-Vorsitzende des Schulausschusses. Schließlich gehe es nicht darum, Kinder zu überwachen, „sondern um die Kontrolle darüber, wer aufs Schulgelände gelangt.“

 

„Unerträglich“ findet dagegen Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann den Gedanken an weitere Kameras. „Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens und keine Kultur des Überwachens“, sagt die Liberale. Junge Menschen hätten ein Recht auf unbeobachtete Räume. Lehrer sollten ihre Aufsichtspflicht wahrnehmen und nicht Kameraaufzeichnungen anschauen. „Wenn einzelne Schulen den Zugang auf ihr Gelände kontrollieren wollen, könnte ich mir im Einzelfall eine Zustimmung vorstellen“, sagt dagegen Claudia Bednarski, die für die SPD im Schulausschuss sitzt. Für den Rather Konrektor Hilger-Höltgen steht derweil fest, dass er die Kamera behalten will. „Wer sein altes, zugiges Fenster erfolgreich abgedichtet hat, kommt auch nicht auf die Idee, die Klebestreifen einfach so wieder abzukratzen.“ 

Quelle: Düsseldorf.de

31. Januar 2012

 

OB Dirk Elbers unterzeichnet Kooperationsvereinbarung zwischen Landeshauptstadt Düsseldorf und Bildungseinrichtungen

 

"Demokratie - Lernen" heißt ein Projekt des Amtes für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Ziel ist es, den Düsseldorfer Schülern zu vermitteln, wie demokratische Prozesse funktionieren. Oberbürgermeister Elbers hat am Dienstag, 31. Januar, ein Paket von Kooperationsvereinbarungen mit fünf Düsseldorfer Schulen unterzeichnet, die ab sofort an diesem Projekt teilnehmen werden. "Demokratie hat nur dann Bestand, wenn wir möglichst früh jungen Menschen die Werte unseres politischen Systems nahe bringen. Die Initiative, Schulen und Bildungseinrichtungen die demokratische Grundordnung zu vermitteln, ist ein wichtiges Instrument der politischen Bildung", erklärte der Oberbürgermeister bei der Unterzeichnung der Kooperationen.

 

Bei den fünf Schulen, die jetzt in die Kooperation einsteigen, handelt es sich um die Hulda-Pankok-Gesamtschule, die Anne-Frank-Realschule, die Gemeinschaftshauptschule Benrath, die Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule und das Leibniz-Montessori-Gymnasium Düsseldorf. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem praktischen Beispiel aus der Arbeit des Programms Demokratie - Lernen. Schüler der Flora-Realschule präsentierten ihre Eindrücke von einer viertägigen Berlin-Exkursion. Mehrtägige Exkursionen zu Orten, an denen das politische historische Handeln hautnah vermittelt wird, sind ein fester Bestandteil des Programms. [...]

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