PRESSESPIEGEL

Pressespiegel 2010

Quelle: RP Online
von Andreas Pankratz
zuletzt aktualisiert: 08.12.2010 - 16:10

DEG gestaltet Unterricht in Tagesschule

 

Als die DEG Metro-Stars am Freitag die Adler aus Mannheim mit 3:1 schlugen, bejubelten auch 250 eingeladene Schüler und Lehrer von der Rather Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule den Sieg.

 

Für die Schule und den Traditionsverein war das ein gelungener Auftakt ihrer neuen Partnerschaft – wie die beiden Seiten davon profitieren wollen, haben die Verantwortlichen gestern erläutert.

Besuche der Profis im Schulalltag sollen gleich in mehrfacher Hinsicht Wirkung zeigen. Ein Spieler aus Kanada oder den USA wird in Englisch-Klassen die Schüler zum Lernen der Sprache motivieren. Und im Eislauf-Kurs, den die Schule zweimal in der Woche an der Brehmstraße anbietet, wird ein Profi dem potenziellen Nachwuchs den einen oder anderen Trick mit Puck und Schläger zeigen. "Außerdem werden wir einigen Schülern der älteren Klassen Praktika in unserer Verwaltung anbieten", verspricht DEG-Pressesprecher Frieder Feldmann.

 

Freikarten als Motivation

Außerdem hat Feldmann 20 Karten pro Spiel in Aussicht gestellt, die die Schüler für gute Noten und besondere Leistungen außerhalb des Unterrichtes erhalten sollen. Eine gute Motivation für die jungen Leute und für die DEG Werbung in eigener Sache. Schließlich bleiben die Tribünen trotzt zuletzt ansprechender Leistungen im ISS Dome oft leer.

Bei den Schülern kommt die Kooperation bereits jetzt gut an. "Seit Tagen reden die Schüler von der DEG und haben sich sehr über die Einladung zum Spiel gefreut", sagt die stellvertretende Schülersprecherin Jasmina Zaabar. Mit anderen älteren Schülern will sie eine schulinterne Fan-Gruppe initiieren, die die DEG bei ihren Heimspielen unterstützt.

Das hört Monika Lehmhaus, Vorsitzende des Sportausschusses, gerne. "Die Partnerschaft muss gepflegt werden", sagt die FDP-Politikerin. "Es ist gut, dass die Stars die Schüler zum Lernen motivieren und für den Sport begeistern – aber genauso müssen die Jugendlichen dem Verein den Rücken stärken." Anlässlich des Projektes "Sport-Schule-Wohnen" arbeitet die DEG bereits mit der Bilker Hulda-Pankok-Gesamtschule und dem Max-Planck-Gymnasium zusammen.

Quelle: Youpod

zuletzt aktualisiert: 06.12.2010

 

DEG und Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule sind Partner

 

Die DEG setzt sich für Düsseldorfer Schulen ein.
Am Montag ist eine weitere Schule dazugekommen:
Die Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule

 

Seit 2007 macht sich die DEG im Rahmen des Projektes "Sport-Schule-Wohnen" für Düsseldorfer Schüler stark. Damals war die Hulda-Pankok-Gesamtschule in Bilk die erste Kooperationspartnerin. Im Oktober gaben die Spieler im Max-Planck-Gymnasium Englisch-Unterricht.

 

Zu jedem Heimspiel verschenkt der Club außerdem 150 Freikarten an Kinder und Jugendliche und am 16. Januar steigt im ISS-Dome der "School‘s Day", zu dem zahlreiche Schulklassen eingeladen werden.

Für die Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule in Rath plant die DEG regelmäßige Besuche in der Schule ein. Spieler sollen sich dort als Sport- und Englisch-Lehrer ausprobieren. Einige Schüler werden die Chance haben, als Praktikanten in der DEG-Geschäftsstelle zu arbeiten. Die Schüler werden außerdem zu Spielen der DEG eingeladen.

 

Quelle: RP Online

von Gökçen Stenzel führte das Gespräch

zuletzt aktualisiert: 05.01.2010 - 07:56

 

Hauptschule will Schulkleidung

 

Düsseldorf (RPO). Gabriele Georg leitet die Hauptschule am Rather Kreuzweg, die seit Mai 2009 Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule heißt. Die 50-Jährige, die als durchsetzungsfähig gilt, seit sie als Erste eine Videokamera an ihrem Schuleingang installierte, spricht von Kämpfen der Schulen untereinander und von den Schul-Schließungen, die 2010 bevorstehen. Kritiker werfen ihr ihre guten politischen Beziehungen vor, die "ihre" Schule vor einer Schließung bewahre.

 

Sie haben ein aufregendes Jahr hinter sich . . .Neuer Schulname, Bürgerschaftsmitglied im Schulausschuss des Stadtrats. . Wie schauen Sie persönlich auf das Jahr 2009?

 

Georg: Das Jahr 2009 war aufregend, aber vor allem arbeitsreich. Die Feierlichkeiten zur Namensgebung der Schule erforderten schließlich umfangreiche Vorbereitungen. Die Schule konnte sich in einem großen Rahmen mit ihren Stärken zur Geltung bringen. Dies hat Schülern wie Lehrern gleich gut getan. Die Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule hatte im Mai zudem die "Young Americans" mit einem dreitägigen Workshop zu Gast, den der Verein "Sterntaler" gemeinsam mit Ratsfrau Sylvia Pantel auf die Beine gestellt hatte. Langeweile konnte da nicht aufkommen. Ich bin außerdem seit Beginn der neuen Legislaturperiode Bürgerschaftsmitglied im Schulausschuss der Stadt . . . Insgesamt kann ich auf jeden Fall sagen, dass das Jahr 2009 sicher als ein sehr positiv verlaufenes in unsere Schulchronik und in mein persönliches Empfinden eingehen wird.

 

Was kann in 2010 da noch kommen?

 

Georg: Es läuft wahrscheinlich einfach arbeitsreich weiter. Unsere Schulkonferenz hat jetzt einstimmig die Einführung von Schulkleidung beschlossen. Das heißt, die WFS-Tagesschule ist die erste Düsseldorfer Hauptschule, die diesen Schritt wagt. Die Umsetzung des Beschlusses steht nun für 2010 an. Außerdem arbeiten wir an einer interessanten Erweiterung unseres Ganztagskonzeptes. Zum Schuljahr 2010/11 wird es eine neue Komponente zur Förderung sportlich begabter Schüler an unserer Schule geben. Diese Förderung wird in Kooperation mit dem Düsseldorfer Sportamt und mehreren Sportvereinen umgesetzt werden.

 

Auch die Schließungen zweier Hauptschulen werden 2010 ein Thema sein. Sie selbst sind bei einigen Eltern in der Kritik. Sie sagen, dass eigentlich Ihre Schule ein "Kandidat" für eine Schließung sei wegen der geringen Anmeldezahlen. Und werfen Ihnen Vorteilsnahme vor: Sie profitierten von Ihrer politischen Arbeit im Schulausschuss und seien deswegen "außen vor" mit der Schule. Was entgegnen Sie ihnen?

 

Georg: Den von Ihnen benannten Eltern liegen offensichtlich falsche Informationen vor: Ich bin lediglich Mitglied eines städtischen Ausschusses und habe bisher an einer Sitzung des Schulausschusses teilgenommen. Außerdem besuchen 33 Schüler die Jahrgangssstufe 5 unserer Schule, das heißt, mehr als die zur Auflösung anstehende Nachbarschule, auf deren Elternäußerungen Sie sich wohl beziehen. Zwischen den Stadtteilen Unterrath und Rath gibt es schon immer die Haltung von Seiten der Unterrather, dass dort die sozial besser gestellte Wohnbevölkerung lebe, während Rath negativ von Migranten und sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen geprägt sei. Eltern der Unterrather Hauptschule haben sich nicht gescheut, im WDR unsere Schule als "unzumutbar" zu bezeichnen, da man ja eine Videokamera brauche und nur Ausländer die Schule besuchten. Ich bin mir sicher, dass jeder, der die RP liest, allein an der Vielzahl der Beiträge, die sich positiv mit der Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule beschäftigen, erkennen kann, wie aktiv unsere Schule ist.

 

Wie stehen Sie zu der Idee, Schulverbünde zwischen Real- und Haupt- schulen einerseits und Haupt- und Gesamtschulen andererseits zu schließen – also zwischen Schulen, die räumlich nah beieinander sind?

 

Georg: Die Idee, Verbünde zu schließen, macht Sinn in Kommunen, die dadurch für ihre Wohnbevölkerung die Präsenz aller Schulformen in einer für die Schüler akzeptablen Entfernung sichern. Eine Großstadt wie Düsseldorf mit einem ausgefeilten Angebot verschiedener Schulformen ist darauf sicher nicht angewiesen. Was die Düsseldorfer Gesamtschulen anbelangt, handelt es sich dort bereits um kaschierte Hauptschulen. Diese Tatsache hat das Schulministerium ja bereits zum Eingreifen veranlasst. Damit will man erreichen, dass nicht nur das Namensschild über dem Schulgebäude von dem einer Hauptschule abweicht.